Die Segel sind gesetzt

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Es mag den einen oder anderen verwundern, dass wir unsere Lateinamerika – Reise in Kanada beginnen. Die liegt schlicht und einfach daran, das wir in zwei Welten – Bayern und Quebec – zuhause sind. Von München aufgebrochen machen wir einen Zwischenstopp in Nadine’s schöner Heimat Kanada!

Sie, liebe Leser, sehen hier gleich eines der Versprechen aus dem ersten Post verwirklicht. Wir werden Erlebnisse unterschiedlich bewerten, andere Fokus setzen und Geschichten aus alternativen Blickwinkeln schildern. Für mich hat unser Abenteuer nun schon begonnen! Natürlich ist es auch für mich sehr schön meine hinzugewonnene Familie zu besuchen, doch auch im Schoße dieser Familie wird hauptsächlich französisch gesprochen, was ich bisher leider nur sehr wenig verstehe. Also habe ich schon den fremdländischen Umgang mit einer unbekannten Sprache.

“Speak English!’ said the Eaglet. ‘I don’t know the meaning of half those long words, and I don’t believe you do either!”

Kulinarisch weht hier auch ein anderer Wind also in Bayern – Poutine statt Schweinebraten, Croissant statt Buterbreze. Meine gewohnte Komfortzone liegt also schon hinter mir wie sie deutlich sehen können, auch wenn die lieben Quebecoise wirklich alles tun, damit ich dies nicht zu stark spüre. Was mich darum deutlich mehr beschäftigt als die Sprache ist folgender Ausdruck welcher in meinem Kopf umher spuckt: Vagabund.

Lassen Sie sich bitte etwas Zeit und fühlen Sie was dieser Ausdruck für Sie bedeutet! Spüren Sie die leichte Beklemmung die hier mitschwingt? Der Umstand ohne EInkommen und ohne eigene Unterkunft zu sein? Doch gleichzeitig auch die verheißungsvolle Freiheit. Befreit von allen Pflichten und Terminen, liegt es nun an uns diese Freiheit auszukosten und weise zu Nutzen – unsere Segel sind gesetzt!

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3 thoughts on “Die Segel sind gesetzt

  1. I strongly believe that the more we leave our comfort zone, the more we grow. For both of you, this journey might very well become one of the most fulfilling chapter of your life. See you guys in two hours 😉

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  2. Hi Georg, ich wünsche euch, dass ihr immer genug Wind im Segel habt und das ihr von Flauten verschont bleibt. Ich bin sicher, du nutzt deine Freiheit sehr gut!

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  3. Lieber Georg, liebe Nadine,
    ich musste gestern an euch denken, da ich – mal wieder –
    über Hesses Stufen “gestolpert” bin:

    Stufen

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

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